Chronik des Schützenvereins Staufen e.V. 1907
© Schützenverein Staufen

Die Vorstände von 1907 bis heute

Johann Ennerst Johann Dirr Anton Wölfle Benedikt Leonhard
Johann Ennerst
1907 - 1909
Johann Dirr
1909 - 1914
Anton Wölfle
1930 - 1933
Benedikt Leonhard
1933 - 1945
Johann Pöller Franz Ackermann Josef Tiefenbacher Josef Eggert
Johann Poeller
1950 - 1952
Franz Ackermann
1952 - 1956
Josef Tiefenbacher
1957 - 1961
Josef Eggert
1962 - 1965
Leonhard Lemmer Manfred Lemmer Sigfried Ruf  
Leonhard Lemmer
1966 - 1982
Manfred Lemmer
1982 - 1993
Siegfried Ruf
1994 -
 

 

 


2007 100-jähriges Vereinsjubiläum

Am 05. und 06. Mai 2007 konnte der Schützenverein Staufen sein 100-jähriges Bestehen feiern.
Als Umfeld für diese Feier diente das Anwesen des Vereinsmitglieds Anton Rettenberger.

Der Feier als Auftakt vorausgegangen war ein historisches Schießen am 14. Januar 2007, bei dem mit dem alten bei der Wiedergründung 1930 erworbenen Zimmerstutzen geschossen werden konnte.

 

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2001 Inbetriebnahme der neuen Schießanlage

2001 konnte die Schießanlage im neu erstellten Anbau in betrieb genommen werden.
Als Feier fand ein Festabend im Schützenheim und am 16.09.2001 ein Einweihungsschießen statt.
Die Festscheibe, gestiftet von Max Kronthaler sen. wurde von Dieter Rettenberger mit einem 50,1-Teiler ausgeschossen.

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1997 90-jähriges Vereinsjubiläum

1997 konnte der Verein sein 90-jähriges Bestehen feiern.
Es fand am Samstag Abend ein Festabend und am Sonntag ein Umzug von der Kirche zum Schützenheim statt.

 

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1994 Siegfried Ruf wird 1. Vorstand

 

1994 wurde Siegfried Ruf als Nachfolger von Mannfred Lemmer zum 1. Vorstand gewählt.

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1983 Leonhard Lemmer wird zum Ehrenvorstand ernannt

 

Bei der Hauptversammlung 1983 wurde Leonhard Lemmer für sein Engagement um den Verein, den er mehr als 16 Jahre als 1. Vorstand führte, zum Ehrenvorstand ernannt.

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1982 Gauschießen des Donau-Brenz-Egau Gaues in Staufen, Manfred Lemmer wird 1. Vorstand

Vom 04. - 13.06.1982 wurde das Gauschießen des Donau-Brenz-Egau Gaus in Staufen, verbunden mit dem 75-jährigen Jubiläum des Schützenvereins Staufen durchgeführt. Leonhard Lemmer, seit über 16 Jahren Vorstand der Staufener Schützen, war leider gesundheitlich nicht mehr in der Lage die anstehenden Festlichkeiten als Verantwortlicher zu übernehmen. Diese Aufgabe übernahm sein Sohn Manfred Lemmer, der durch Beschluß der Generalversammlung zum Festausschußvorsitzenden gewählt wurde. Er hatte die Ehre, den bisherigen Höhepunkt der Vereinsgeschichte zusammen mit dem übrigen Festausschuß würdig zu gestalten.

Der Festausschuß wurde von den folgenden Vereinsmitgliedern gebildet::

Anton Danner Klemens Ruf
Robert Hummel Alois Schmiedbauer
Franz Kimmerle Sabine Schmiedbauer
Robert Kronthaler Anton Sing
Max Kronthaler jun. Elisabeth Straubinger
Dieter Lemmer Heinrich Straubinger
Jürgen Lemmer Robert Straubinger
Leonhard Lemmer Anton Stutzmiller
Manfred Lemmer Elfriede  Stutzmiller
Benedikt Nuiding Ewald Stutzmiller
Werner Nuiding Fridolin Stutzmiller
Anton Rettenberger Karl-Heinz Stutzmiller
Fridolin Ruf Karl-Josef Stutzmiller
  Herbert Wildner

Im November 1982 wurde bei einer vorgezogenen Hauptversammlung Manfred Lemmer als Nachfolger von Leonhard Lemmer zum 1. Vorstand gewählt.

 

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1973 Umzug der Schützen in das neue Schützenheim

Durch Initiative von Leonhard Lemmer konnten die Räume im ehemaligen Staufener Schulgebäude, die durch die Auflösung der Volksschule freigeworden waren, langfristig für den Verein gepachtet werden. Mit viel Fleiß und Eigenleistung der Mitglieder konnten die Räumlichkeiten zu einem schönen Schützenheim umgestaltet werden.

 

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1967 60-jähriges Jubiläum mit Fahnenweihe

 

Am 05.08 und 06.08.1967 fand das 60-jährige Jubiläum des Vereins, verbunden mit der Fahnenweihe statt.
Zur Freude aller Schützenkameraden konnten zwei hochbetagte Gründungsmitglieder:

  • Johann Dirr
  • Josef Rettenberger

das 60-jährige Gründungsjubiläum miterleben.

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1966 Leonhard Lemmer wird 1. Vorstand

Leonhard Lemmer als Gausportleiter des Donau-Brenz-Egau Gaues übernimmt den Vorsitz des Vereins im Februar 1966

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1961 Josef Eggert wird 1. Vorstand

1961 wurde Josef Eggert zum 1. Vorstand gewählt.
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1959 50-jähriges Vereinsjubiläum

50-jähriges Vereinsjubiläum vom 04. - 12.07.1959
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1956 Josef Tiefenbacher wird 1. Vorstand

Unerwartet verstarb Franz Ackermann am 12.12.1956. Sein Nachfolger wurde Josef Tiefenbacher.
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1954 Die erste Vereinsfahne
1954 nahm der Verein am 50-jährigen Jubiläum der Eintracht Staufen noch mit einer Schützenscheibe als Vereinssymbol teil.
Rechtzeitig zum Bezirkstrachtenfest in Altenberg sollte eine Fahne für den Verein beschafft werden. Da gerade 4 Jahre nach der Wiederaufnahme des Vereinsbetriebs die Finanzmittel noch sehr knapp waren, war eine firmengefertigte Fahne für den Verein noch unerschwinglich. Viktoria Hummel übernahm diese Arbeit und fertigte die erste Vereinsfahne des Schützenvereins Staufen.
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1953 40-jähriges Jubiläums-Schießen

Vom 27.06.1953 bis 05.07.1953 wurde das 40-jährige Vereinsjubiläum, das während der Verbotszeit gewesen wäre, im Verbindung mit einem Jubiläumsschießen nachgeholt
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1952 Franz Ackermann übernimmt die Vorstandschaft
Nach dem Weggang von Johann Poeller übernahm der bisherige 2.-te Vorstand Franz Ackermann die Führung des Vereins.
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1950 Wiederaufnahme des Schießbetriebs nach dem 2. Weltkrieg

Am 14.11.1950 konnte im Gasthaus "zum Pflug" mit dem Schießbetrieb erneut begonne werden.
Traditionell wurde dem amtierenden Forstverwalter Johann Poeller das Amt des 1. Schützenmeisters übertragen
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1945 Auflösung aller Schützenvereine durch die Besatzungsmächte


Nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht und dem Einzug der Besatzungsmächte wurden alle Schützenvereine verboten und die Waffen waren an die Besatzungsmächte abzugeben. Waffen zu behalten war ein lebensgefährliches Unterfangen, dennoch gelang es dem Schützenkameraden Leonhard Ruf den Zimmerstutzen des Vereins zu verstecken, so dass diese Waffe für den Verein gerettet werden konnte.

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1938 Ein Kleinkalibergewehr wird angeschafft

Im Jahre 1938 fande die Schützen Interesse am Kleinkaliberschießen und kauften ein Kleinkalibergewehr.
Im Frühjahr 1939 sollte eine Kleinkaliberschießanlage gebaut werden, leider kam es nicht mehr dazu, da der 2. Weltkrieg bevorstand.

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1935 Verabschiedung von Gründungsmitglied Pfarrer Michael Kuisle

Durch seinen Weggang von Staufen verlor der Verein Herrn Pfarrer Kuisle, der ein treues und eifriges Gründungsmitglied war.
Nur wenige Schießen fanden statt, an denen Herr Pfarrer Kuisle nicht anwesend war. Er stand dem Verein bei jeder Gelegenheit mit Rat und Tat zur Seite.
So liesen es sich die Staufener Schützen nicht nehmen ihm am 07.03.1935 einen kleinen Abschiedsabend zu bereiten.
Bei dieser Gelegenheit wurde die von Pfarrer Kuisle gestiftete Abschiedsscheibe ausgeschossen und es entstand das erste Gruppenfoto der Vereinsmitglieder.

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1934 - 1945 Der Verein während des Nationalsozialismus

Nach 1933 war es vorbei mit dem beschaulichen, selbstbestimmten Vereinsleben. Hitler und seine NSDAP kamen an die Macht und wie jede Diktatur wollten sie möglichst alles und jeden unter Kontrolle haben. Davon blieben selbst kleine Dorfvereine, die lediglich über die Wintermonate ihre Gesellschaftsabende pflegten nicht verschont. Ständig neue Anordnungen, zusätzliche Posten mussten besetzt werden, Pflichtversammlungen waren zu besuchen, bei Nichtbefolgen wurde mit Konsequenzen für Verein oder Vorstand gedroht.

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1934 Freundschaftsschießen mit dem Schützenverein Zöschingen

Nur die wenigsten dürften heute noch wissen, dass es auch in Zöschingen damals einen Schützenverein gab.
1934 wurde ein Freundschaftsschießen mit dem Zöschinger Schützenverein ausgetragen. Neu war auch die Wahl des Fortbewegungsmittels:
Da der Postomnibus in Staufen stationiert und der Busfahrer zudem Vereinsmitglied war, gönnten sich die Staufener Schützen damals eine Busfahrt nach Zöschingen zum Freundschaftsschießen.

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1933 Forstverwalter Benedikt Leonhard wird Vorstand

Allzu früh im August 1933 beklagte der Verein das Ableben seines Schützenmeisters Anton Wölfle.

Im Herbst 1933 kam Forstverwalter Benedikt Leonhard nach Staufen. Kaum 8 Tage am neuen Wirkungsort und völlig unbekannt, wurde er vom Schützenverein zum 1. Vorstand gewählt und übernahm zugleich die Führung der Vereinschronik. Ihm gebührt besonderer Dank, da er dem Verein großes Ansehen verlieh. Den Schießbetrieb erhielt er noch während des 2. Weltkrieges mit den Jungschützen aufrecht. Seiner Verdienste wegen wurde er am 40.-jährigen Vereinsjubiläum zum Ehrenvorstand ernannt.

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1932 Anschaffung der Schützenkette

Münz- und Talerspenden ermöglichten die Anschaffung der Schützenkette
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1931 Sternschießen, die erste größere Veranstaltung nach der Wiederaufnahme des Schießbetriebs

Als erste größere Veranstaltung nach dem ersten Weltkrieg und dem Wiederaufleben des Vereins fand 1931 ein Sternschießen beim Schützenverein Staufen statt.

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1930 Wiederaufnahme des Schießbetriebs nach dem 1. Weltkrieg

Am 05.02.1930 konnte das Vorhaben von Anton Wölfle verwirklicht werden und eine ansehnliche Zahl von Schützenkameraden traten dem Verein wieder bei.
Die Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:

  • Anton Wölfle, Forstverwalter

  • Michael Kuisle, Pfarrer

  • Johann Dirr, Schmiedemeister

  • Simon Rettenberger

  • Martin Trollmann

  • Franz Ackermann

  • Leonhard Ruf

Da das Vereinsvermögen noch gering war, mußte man sich mit Bittgesuchen an die benachbarten Brauereien (Maier, Oggenhausen; Weizenbrauerei Lauingen; Convikt Brauerei Dillingen) wenden um einen Zimmerstutzen beschaffen zu können. Die Spenden ermöglichten schließlich den Kauf des Zimmerstutzens. Der Schießbetrieb wurde wöchentlich durchgeführt und der Verein nahm eine rasche Aufwärtsentwicklung, wobei Geselligkeit und Kameradschaft gepflegt wurden.

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1909 Schmiedemeister Dirr wird 1. Schützenmeister
Bei der Generalversammlung im Herbst 1909 wurde Schmiedemeister Johann Dirr als Nachfolger von Forstverwalter Johann Ennerst zum 1. Schützenmeister gewählt.
Unter seiner Leitung nahm der Verein regen Aufschwung, bis der Ausbruch des 1. Weltkrieges das Vereinsleben lahmlegte.
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1907 Vereinsgründung als "Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Staufen"

Auf Anregung von Forstverwalter Johann Ennerst und Lehrer Ulrich Lutz fanden sich am 09.01.1907 zehn Schützenfreunde zwecks Gründung eines Schützenvereins im Gasthas "Pflug" ein.
Als Vereinsname wurde "Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Staufen" beschlossen.
Die Gründungsmitglieder waren:

  • Forstverwalter Johann Ennerst

  • Lehrer Ulrich Lutz

  • Anton Eggert

  • Kayetan Ruf

  • Johann Dirr

  • Josef Stutzmiller

  • Josef Rettenberger

  • Josef Rehm

  • Georg Wenzenburger

Das erste Schießen mit einem durch Sammlung erworbenen Zimmerstutzen konnte bereits am 26.01.1907 stattfinden.
Als Vereinslokal wurde das Gasthaus "zum Pflug" bestimmt.


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